
BASF hat die detaillierten Ergebnisse für 2025 veröffentlicht, die im Einklang mit den vorläufigen Zahlen standen.
Die Umsätze (ohne aufgegebene Geschäftsbereiche) sanken im Jahresvergleich um 5,6% auf 14,03 Mrd. EUR, während das bereinigte EBITDA im vierten Quartal um 27,9% auf 1,03 Mrd. EUR fiel, da die operative Schwäche im upstream-Geschäft anhielt, bedingt durch Preis- und Währungsdruck sowie weiterhin gedämpfte Volumina.
Positiv zu vermerken ist, dass der Free Cash Flow im Geschäftsjahr 2025 erheblich von 0,75 Mrd. EUR auf 1,34 Mrd. EUR anstieg und die Erwartungen um etwa 37 % übertraf, was auf geringere Investitionsausgaben und einen wesentlichen Beitrag von Wintershall Dea zurückzuführen ist.
Das Management erwartet, dass die Nachfrage kurzfristig gedämpft bleibt, und gibt eine Prognose für das bereinigte EBITDA von 6,2 Mrd. bis 7,0 Mrd. EUR für 2026 (im Mittelpunkt unverändert zum Vorjahr) sowie einen Free Cash Flow von 1,5 Mrd. bis 2,3 Mrd. EUR (2025: 1,3 Mrd. EUR) auf Basis reduzierter Investitionen und einmaliger Effekte.
Netto sehen wir die kurzfristige Schwäche bei den Erträgen (Preise/Währung) zunehmend durch eine spürbare Kapitaldisziplin, Kostenrealisierung und Wertverwirklichung in den eigenständigen Geschäftsbereichen ausgeglichen.
Dennoch bleibt das Haupt Risiko für die Einschätzung ein länger als erwarteter Tiefpunkt der Margen im upstream-Bereich in Europa, bedingt durch Unsicherheiten in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und das Emissionshandelssystem sowie eine verzögerte Normalisierung der Nachfrage.
Da der Aktienkurs sich unserem fairen Wert nähert, stufen wir von BUY auf HOLD herab, mit unverändertem Kursziel von 52,00 EUR, was etwa 9,5x EV/bereinigtes EBITDA impliziert.
Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/basf-se