
Die Anhörung von Bayer vor dem US Supreme Court in der Angelegenheit Monsanto gegen Durnell ist unserer Ansicht nach im Großen und Ganzen neutral bis leicht konstruktiv und stellt einen weiteren Schritt in der umfassenderen Strategie des Unternehmens zur Eindämmung der Roundup-Rechtsstreitigkeiten dar.
Während die mündlichen Argumente keine entscheidenden Hinweise lieferten und die Richter offenbar gespalten waren, bleibt die Vorabentscheidung des Supreme Court ein glaubwürdiger Katalysator, neben dem ausstehenden Vergleich in Höhe von 7,25 Milliarden USD, die beide die Sichtbarkeit rund um Bayers größten strukturellen Belastungsfaktor verbessern.
Ein günstiges Urteil würde nicht sofort alle Rechtsstreitigkeiten beseitigen, aber es würde Bayers rechtliche Position stärken, die zukünftige Unsicherheit bezüglich der Cashflows reduzieren und das Sentiment rund um das Crop Science-Geschäft unterstützen.
Da der Markt weiterhin eine verlängerte Belastung durch Rechtsstreitigkeiten überbewertet, bestätigen wir unser BUY-Rating und das unveränderte Kursziel von 52,00 EUR, da wir weiterhin Spielraum für eine Neubewertung des Unternehmens sehen.
Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/bayer-ag