
Bayer hat einen weiteren Schritt unternommen, um die Belastung durch Monsanto zu begrenzen, indem das Unternehmen einen landesweiten Vergleich im Zusammenhang mit Roundup vorgeschlagen hat, parallel zur laufenden Überprüfung durch den Obersten Gerichtshof im Fall Durnell.
Dies schafft einen dualen Ansatz, der eine strukturierte finanzielle Lösung mit potenzieller rechtlicher Klärung kombiniert.
Das auf 21 Jahre begrenzte Programm von bis zu USD 7,25 Mrd. , vorbehaltlich der Genehmigung durch das Gericht, klärt das Haftungsumfeld erheblich, während ein günstiges Urteil zur bundesstaatlichen Vorabklärung die verbleibenden und Opt-out-Risiken weiter einschränken könnte, einschließlich nachteiliger Urteile in der Berufung.
Die Erhöhung der Rückstellung um EUR 4 Mrd. ist schmerzhaft, verbessert jedoch die Transparenz hinsichtlich der Gesamtexposition.
Das Management prognostiziert etwa EUR 5 Mrd. an liquiditätsbezogenen Auszahlungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten im Jahr 2026, was voraussichtlich ein Spitzenjahr markieren wird, gefolgt von etwa EUR 1 Mrd. jährlich, wodurch die Volatilität von Urteilen durch einen definierten Zahlungsplan ersetzt wird.
Wir betrachten diesen Übergang von offener Exposition zu strukturierter Eindämmung als eine wesentliche Verbesserung des Risikoprofils, dennoch wird die Aktie weiterhin von einer anhaltenden rechtlichen Belastung abgewertet.
Mit zunehmender Sichtbarkeit sehen wir Spielraum für eine schrittweise Normalisierung des Multiplikators und bekräftigen unser BUY-Rating mit einem unveränderten Kursziel von 54,00 EUR.
Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/bayer-ag