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Dienstag, 4. August 2026

Deutsche Lufthansa AG: Q2 2026 besser als befürchtet, aber das zweite Halbjahr trägt das gesamte Jahr

Lufthansa hat ein schwaches, aber besser als befürchtetes Q2 geliefert.

Der Umsatz lag im Einklang mit den Konsensschätzungen und leicht über unserer Schätzung, während das bereinigte EBIT von 383 Mio. EUR hinter den Konsensschätzungen zurückblieb, jedoch unsere Prognose deutlich übertraf.

Ein stark gestiegener Treibstoffaufwand und Streikkosten waren für den gesamten Rückgang der Erträge verantwortlich.

Das Management hat die Prognose für das bereinigte EBIT für das Geschäftsjahr 2026 eingegrenzt, die Nettokapitalausgaben gesenkt und die Cash-Prognose unverändert gelassen, wobei sowohl der EBIT-Mittelwert als auch die FCF-Prognose über dem Konsens liegen.

Nach einem negativen H1 deutet die Spanne darauf hin, dass das gesamte Jahr auf das zweite Halbjahr ankommt.

Wir interpretieren das Q2 als einen Kostenschock, der eine widerstandsfähige Nachfrage maskiert, anstatt eine Verschlechterung des Geschäfts anzuzeigen, und erwarten, dass der Treibstoffdruck nachlässt, sobald sich der Konflikt im Iran entspannt.

Wir betrachten den heutigen Kursrückgang von -10% als Überreaktion, da Lufthansa strukturell unterbewertet bleibt, während der Markt weiterhin eine nie endende Krise einpreist.

KAUFEN, Kursziel unverändert bei 21,00 EUR.

Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/deutsche-lufthansa-ag

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AB