
Dürrs endgültige Veröffentlichung für das zweite Quartal 2026 bestätigte ein moderates operatives Missverhältnis gegenüber dem Konsens (bereinigtes EBIT von 41,9 Mio. EUR, -3,7 % gegenüber dem Konsens), wobei die wesentlichen Schwachstellen bereits aus den vorläufigen Offenlegungen bekannt waren.
Während der Auftragseingang im Automobilbereich anstieg (+28 % im Jahresvergleich) und die Holzverarbeitung eine disziplinierte Margenpolitik aufrechterhielt, zogen erhebliche Projektkosten bei BBS Automation die industrielle Automatisierung in die roten Zahlen.
Die endgültigen Offenlegungen zeigten eine schwächere Cash Conversion (Q2 FCF 5,6 Mio. EUR) und wiesen auf erhebliche Cash-Abflüsse im zweiten Halbjahr hin, obwohl eine niedrige Nettoverschuldung (77,7 Mio. EUR) das Risiko der Bilanz begrenzt.
Um die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 zu erreichen, ist ein steiler Anstieg der Margen im zweiten Halbjahr erforderlich, was die Kernthese auf eine Erholung im Jahr 2027 nach der Restrukturierung verschiebt.
Wir bestätigen die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 32,00 EUR.
Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/duerr-ag