
Die Dürr AG berichtete vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal 2026, die einen starken Auftragseingang (+13% yoy auf 914,0 Mio. EUR) aufwiesen, während das bereinigte EBIT (41,9 Mio. EUR, Marge 4,3%) leicht hinter den Konsens- und unseren Schätzungen zurückblieb.
Die Aufträge im Automobilsektor stiegen um 28% yoy und machten die anhaltende Schwäche im Bereich Holzverarbeitung wett.
Allerdings führte die erhebliche Underperformance bei BBS Automation zu einem bereinigten EBIT-Verlust im Bereich Industrieautomatisierung, was ein umfassendes Restrukturierungsprogramm nach sich zog (Abbau von 500 Stellen, jährliche Einsparungen von 30 Mio. EUR bis 2027E) sowie eine Goodwill-Abwertung in Höhe von 90-100 Mio. EUR.
Trotz der Senkung der Segmentprognosen bestätigte Dürr die Jahresziele für die Gruppe für das Geschäftsjahr 2026.
Wir senken unsere Schätzungen für das berichtete EBIT und den Gewinn je Aktie und betonen, dass die operative Umsetzung entscheidend für die Erreichung der Prognosen für das Geschäftsjahr 2026 bleibt (implizierte bereinigte EBIT-Marge für das erste Halbjahr von 6,9% gegenüber 4,2% im ersten Halbjahr).
Wir bestätigen unsere KAUFEN-Empfehlung, senken jedoch unser Kursziel leicht auf 32,00 EUR (zuvor 35,00 EUR).
Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/duerr-ag