
Die bevorstehende Eröffnung von Terminal 3 am 22. April markiert einen bedeutenden Schritt für den Flughafen Frankfurt, da Fluggesellschaften in die moderne Anlage mit einer Kapazität von 20 Millionen Passagieren umziehen, was Lufthansa ermöglicht, ihre Operationen innerhalb des Terminals 1 mit einer Kapazität von 60 Millionen Passagieren zu konsolidieren.
Die Ankündigung von Fraport, Terminal 2 bis 2034/2035 stillzulegen – nach einer geschätzten Renovierung von 1,5 Milliarden Euro – deutet jedoch auf eine konservative Sichtweise hinsichtlich des langfristigen Passagierwachstums hin.
Dies könnte auch als taktischer Schritt interpretiert werden, um ein Joint Venture nach dem Münchener Modell zu blockieren, das für Fraport bedeuten würde, lukrative non-aviation Umsätze mit Lufthansa zu teilen.
Während die Verzögerung die neue Dividendenpolitik unterstützt, indem sie hohe Investitionen aufschiebt und den Cashflow im mittelfristigen Zeitraum verbessert, verstärkt das stillschweigende Eingeständnis, dass die Verkehrslevels von 2019 möglicherweise in den nächsten zehn Jahren nicht strukturell übertroffen werden, den vorsichtigen Investitionsausblick.
Wir bestätigen unser SELL-Rating mit einem Kursziel von 62,00 Euro.
Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/fraport-ag