
Wir erwarten, dass NORMA ein schwächeres Q3 vorlegen wird, was vor allem die saisonale Schwäche und den anhaltenden Druck aus dem Abschwung in der Automobilindustrie widerspiegelt.
Industry Applications (IA) bildet zwar ein wichtiges Gegengewicht, kann die Schwäche im Bereich Mobility & New Energy aufgrund seiner geringeren Größe jedoch nicht vollständig kompensieren.
Vor diesem Hintergrund bleibt NewNORMA der zentrale Hebel, um die Organisation zu verschlanken, die Kostenbasis zu senken und die Effizienz zu steigern.
Wir sehen 2026 als Übergangsjahr, in dem die Umsetzung wichtiger ist als die kurzfristige Ergebnisentwicklung.
Eine Erholung im Automobilsektor dürfte dann auf einer schlankeren Kostenbasis einen stärkeren operativen Hebel (Operating Leverage) entfalten, während das wachsende IA-Geschäft zusätzliches Wachstum und eine breitere Diversifikation liefert.
Nach dem Q3 Pre-Close Call senken wir unsere Schätzungen erneut, bestätigen jedoch unser BUY-Rating und unser Kursziel von EUR 23,00.
NORMA-CFO Okan Celiker wird an unserer German Select Conference am 1. Dezember teilnehmen.
Anmeldung hier: https://research-hub.de/events Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/norma-group-se