
Auftragsbestand ist der zentrale Anker für den Großteil des Bull Case im europäischen Verteidigungssektor, zugleich aber die am wenigsten standardisierte Kennzahl des Sektors, ohne einheitliche Konvention darüber, was in die Zahl einfließt.
In unserem Bericht stellen wir fünf deutsche Verteidigungswerte auf eine einheitliche Basis um: den festen Auftragsbestand.
Auf dieser Basis sind rund EUR 28 Mrd. der kombinierten Headline Zahl von EUR 122 Mrd. keine vertraglich gesicherte Umsatzverpflichtung, sondern Rahmenvolumina und Managementschätzungen für noch nicht gewonnenes Geschäft.
Die Abdeckungsquoten, auf denen die viele Investment Cases beruhen, sind daher nicht vergleichbar.
Bei RENK macht der vertraglich gesicherte Auftragsbestand von EUR 2,9 Mrd. 38% des gesamten Backlogs von EUR 7,5 Mrd. aus, unterzeichnete Rahmenvereinbarungen steuern weitere 13% bei, und die verbleibenden 49% entfallen auf den „Soft Backlog“.
Der Vergleich hat allerdings Grenzen, da ein Zulieferer erst nach dem Hauptauftragnehmer beauftragt wird und daher nie denselben Anteil an festem Auftragsbestand wie ein OEM erreichen kann.
Kursziel EUR 48,00.
HALTEN.
Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/renk-group-ag