
Rheinmetall hat ein starkes zweites Quartal in der Gewinn- und Verlustrechnung bestätigt, mit einem Umsatzanstieg von 69% und einem operativen Ergebnisanstieg von 115% bei einer Marge von 17,1%, was bereits bekannt war.
Allerdings wurde die Veröffentlichung von zwei negativen Aspekten dominiert.
Die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 wurde aufgrund der Stornierung des F126 um 300 Millionen Euro gesenkt, wie wir es erwartet hatten, und die Investitionsausgaben (Capex) wurden von 16% des Umsatzes beim Capital Markets Day auf 8% bis 9% angepasst.
Unserer Ansicht nach ist es dieser Capex-Rückgang, nicht die operative Leistung, der das Ziel einer Cash Conversion von über 40% nach einem Mittelzufluss von 1,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr, der die Konsensschätzungen massiv verfehlt hat, erreichbar hält.
Auch die Zielvorgabe für den Auftragsbestand im Geschäftsjahr 2026 wurde von etwa 135 Milliarden Euro auf über 100 Milliarden Euro reduziert.
Wir erhöhen die Capex-Prognosen für 2027 und 2028, senken die Umsatzschätzungen aufgrund veränderter deutscher Beschaffungsprioritäten und reduzieren unser Kursziel (PT) von 1.150 Euro auf 1.050 Euro.
Herabstufung von HALTEN auf VERKAUFEN.
Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/rheinmetall-ag