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Donnerstag, 23. Juli 2026

Traton SE: Q2-Ergebnisse verbessern sich, strukturelle Bedenken bleiben bestehen

Die Q2 2026 Ergebnisse von Traton lagen im Einklang mit den vorläufigen Zahlen und zeigten einen deutlichen Anstieg der Rentabilität, der insbesondere durch einmalige Forderungen im Zusammenhang mit US-Zöllen sowie höhere Volumina und eine stärkere operative Hebelwirkung bedingt war.

Infolgedessen könnte ein Teil der Margenverbesserung als nicht wiederkehrend erweisen.

Auf Halbjahresbasis waren Scania und MAN die Haupttreiber des Ergebnisses, die von Kostensenkungen, einem günstigen Mix und einer besseren Fixkostenabsorption profitierten, während der internationale Bereich weiterhin unter Druck von schwächeren Volumina und Zollkosten stand.

Der Auftragseingang verbesserte sich deutlich, insbesondere in Nordamerika, jedoch glauben wir, dass ein erheblicher Anteil auf Nachfragerückstände zurückzuführen ist, da alternde Flotten nach Jahren der Unterinvestition die Erneuerung nicht länger aufschieben können.

Die Verengung der Prognose in Richtung der oberen Grenze überrascht daher wenig.

Risiken aus schwacher Frachtaktivität, hohen Zinssätzen, Zöllen, chinesischer Konkurrenz und erhöhten F&E-Ausgaben für Elektro-Lkw bleiben bestehen.

Wir bestätigen unser SELL-Rating und ein Kursziel von 23,00 EUR.

Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/traton-se

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AB