
Die Ergebnisse von Wacker für das erste Quartal 2026 bestätigten die vorläufige Veröffentlichung, wobei das EBITDA deutlich über den Konsensschätzungen lag, angetrieben durch PACE-Kosteneinsparungen und vorübergehende Kundenbestellungen, die vorgezogen wurden, anstatt durch eine echte Erholung der zugrunde liegenden Nachfrage.
Die Chemikalienmargen verbesserten sich trotz schwacher Volumina, unterstützt durch Kostendisziplin, Preisanpassungen und niedrigere Rohstoffkosten, während die nachfragebezogene Nachfrage im Bauwesen weiterhin schwach bleibt und Polysilizium gemischte Trends zwischen starker Nachfrage im Halbleiterbereich und schwachen Solarmärkten zeigt.
Die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 wurde aufgrund von Preisdurchleitungen angehoben, jedoch bleibt die EBITDA-Prognose unverändert, angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und der Volatilität der Aufträge.
Daher halten wir an unserer HOLD-Empfehlung und unserem Kursziel von 90,00 EUR fest, basierend auf einem EV/EBITDA von etwa 10x für 2026E, da das erste Quartal eine Stabilisierung unterstützt, jedoch noch keine klare zyklische Wende signalisiert, während die Sichtbarkeit für eine nachhaltige Volumenrückkehr weiterhin gering bleibt.
Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/wacker-chemie-ag